Glubberer ein Leben lang

 

            Alles mögliche über unseren Glubb......
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Schnappatmung in Nürnberg und Fürth. Das Frankenderby steht an.
                                          NR. 264 am 03.03.2018

Das älteste Derby in Deutschlands beschäftigt Franken hier ein paar Einblicke in die geschichtsträchtige und vor allem kuriose Vergangenheit.

• Beim Spiel am 03.03.18 handelt es sich um das 264. Frankenderby. Die Bilanz spricht für den Club: 140 Siege, 47 Unentschieden und 76 Niederlagen. 576 Club-Tore stehen hierbei 341 Fürth-Toren gegenüber

•Das erste Spiel zwischen der SpVgg und dem FCN fand am 7. Februar 1904 statt – ein Testspiel. Der Club gewann mit 4:1

•1920 trafen im Frankenderby die zwei besten deutschen Mannschaften aufeinander. Auf der Sportanlage „Sandhöfer Wiese“ in Frankfurt spielten beide Teams unter sich die deutsche Meisterschaft aus. Der Club gewann mit 2:0 und läutete die „Goldenen 20er“ ein

•Kuriose Wechselgeschichte: Kurz nach dem verlorenen Meisterschaftsspiel mit Fürth, heiratete der damalige Fürther Hans Sutor eine Nürnbergerin und wurde deshalb kurzerhand aus der Mannschaft geworfen. Er wechselte zum FCN und wurde anschließend dreimal Deutscher Meister

•Am 21. April 1924 bestand die damalige Nationalmannschaft komplett aus Spielern des Club und der Fürther. Deutschland gewann erstmals gegen die Niederlande – die Hin- und Rückreise verbrachten die Spieler in getrennten Zugabteilen

•Rekordverdächtig: Beim Frankenderby am 6. Oktober 1929 gab es sage und schreibe 87 Freistöße und drei Platzverweise

•Der höchste Sieg des Club gegen die Fürther war ein 10:0, der höchste Sieg der Fürther ein 7:2. Das torreichste Spiel fand am 25. Oktober 1908 statt und endete 10:5 für den 1. FC Nürnberg

•In der Saison 1981/82 trafen beide Mannschaften in der ersten Runde des DFB-Pokals aufeinander. Das Spiel endete 1:1 nach Verlängerung und musste wiederholt werden, da es zu diesem Zeitpunkt noch kein Elfmeterschießen zur finalen Entscheidung gab. Im Wiederholungsspiel siegte der Club mit 3:0

•Ein wiederholtes Aufeinandertreffen im DFB-Pokal fand in der Saison 1996/97 statt. In der zweiten Pokalrunde wurde die Partie, trotz Heimrecht der Fürther, im Max-Morlock-Stadion ausgetragen. Fürth gewann mit 2:1

•Mit Tobias Werner und Miso Brecko hat der Club zwei echte „Fürth-Experten“ in den eigenen Reihen. Werner traf in seiner bisherigen Karriere schon zwölf Mal (4-5-3) auf das Kleeblatt, Brecko immerhin neun Mal (2-2-5)


             Alle Spieler des FCN in der Ersten und Zweiten Bundesliga
     


                                     
                                          hier der Link auf die Spieler

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9x Deutscher Meister           
--> 1920   --> 1921   --> 1924   --> 1925   --> 1927  --> 1936 
--> 1948    --> 1961   --> 1968

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7x Süddeutscher Meister
--> 1916, 1918, 1920, 1921, 1924, 1927, 1929  

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4x DFB-Pokalsieger  dieser hieß früher mal Tschammerpokal
--> 1935   --> 1939   --> 1962   --> 2007

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6x Oberliga Süd Meister
--> 1947, 1948, 1951, 1957, 1961, 1962

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Spielberichte zu den Titeln  START
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Statistiken der 1.Bundesliga

         

Torreichstes Spiel12.03.668:3Borusia Mönchengladbach : FCN       
Höchster Heimsieg15.11.867:2 FCN : Blau-Weiß 90 Berlin 
Höchste Heimniederlage 27.04.84 0:6FCN : VfB Stuttgart 
Höchste Auswärtsniederlage 05.11.83 7:0VfB Stuttgart : FCN 
Höchster Auswärtssieg05.09.870:4 FCN : FC08 Homburg Saar 
> Zuschauer Heimspiel30.05.71 65000 FCN : FC Bayern München 
< Zuschauer Heimspiel 26.05.84 5000 FCN : Borussia Dortmund klick
Trainer mit meisten Einsätzen119
Einsätzen
Heinz Höher Klick
Jüngster Trainer12.08.78 32,4 Jahre Werner Kern klick
Ältester Trainer09.02.0865,3 JahreHans Meyer klick
Torwart meisten Einsätzen280Einsätzen Andreas Köpke klick
Jüngster Torwart20.08.1118,2 JahrePatrick Rakovsky klick
Ältester Torwart 01.11.8639,2 JahreManfred Müller klick
Spieler mit meisten Einsätzen 328EinsätzenThomas Brunner  klick
Jüngster Spieler10.08.9017,3 Jahre Christian Wück klick
Ältester Spieler09.05.6439,0 JahreMax Morlock klick
Meisten Tore geschossen 76
ToreHeinz Strehl klick
Jüngster Torschütze 10.08.91 18,1 JahreChristian Wück klick
Ältester Torschütze09.05.6439,0 Jahre Max Morlock klick
     
     


Statistiken der 2.Bundesliga

                    

Torreichstes Spiel01.02.756:5FCN : FC08 Homburg       
Höchster Heimsieg16.09.84
6:0FCN : SC Fortuna Köln 
Höchste Heimniederlage 16.04.77 0:4FCN : VfB Stuttgart 
Höchste Auswärtsniederlage 07.11.99 6:1FC Köln : FCN 
 Höchster Auswärtssieg06.09.75 3:71.FSV Mainz 05 : FCN 
> Zuschauer Heimspiel03.12.76 66000 FCN : TSV 1860 München 
< Zuschauer Heimspiel 21.05.771700
FCN : FC Bayern Hof klick
Trainer mit meisten Einsätzen76Einsätze Hans Tilkowski Klick
Jüngster Trainer 05.05.7832,2 Jahre Werner Kern  klick
Ältester Trainer18.02.00 60,0 JahreFriedel Rausch klick
Spieler mit meisten Einsätzen 146Einsätze Norbert Eder klick
Jüngster Spieler10.08.8417,4 Jahre Fred Klaus klick
Ältester Spieler 18.06.9539,3 JahreReinhold Hintermaier klick
Meisten Tore geschossen 71Tore
Hans Walitza klick
Jüngster Torschütze 02.06.8518,2 JahreFred Klaus klick
Ältester Torschütze 12.04.0436,2 JahreSasa Ciric  klick
     

           

  

                                                        LINK
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                  Hier noch mehr über Ergebnisse

               

                                        LINK
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 1973/1974  AEG  1984/1985   ARO  1995/1996 ARO
 1974/1975   AEG  1985/1986  Patrizier  199561997 ARO
 1975/1976  AEG  1986/1987  Patrizier  1997/1998 ARO
 1976/1977  AEG  1987/1988   Reflecta  1998/1999 VIAG Interkom
 1977/1979  AEG/GRUNDIG  1988/1989  Reflecta 1999/2000 VIAG Interkom
 1979/1980  GRUNDIG  1990/1991  Reflecta 2000/2001  Adecco 
 1980/1981  GRUNDIG  1991/1992  Reflecta 2001/2002 Adecco
 1981/1982  Reflecta 1992/1993  Reflecta 2002/2003  Entrium
 1982/1983  ARO 1993/1994  Trigema  2003/2004 DiBa
 1983/1984  ARO  1994/1995  ARO 2004/2005 mister*lady

                                                     

 2005/2006   mister*lady  
 2006/2007 mister*lady 2008/2009   Areva
 2009/2010  Areva 2010/2011  Areva 2011/2012  Areva
 2012/2013  NKD  2013/2014  NKD  2014/2015  WOLF MÖBEL

 
          Umbro, kein Adidas mehr    

2015/2016 WOLF MÖBEL
 2016/2017 Nürnberger Versicherung
 2017/2018 
 2018/2019 
 2019/2020 

  Und das ist das schönste in den letzten Jahren was für ein    Aufwand an sio ein Teil zu kommen. Danke noch einmal Benny.

                                    

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Das ist mal richtig gut, zieht euch das Video mal rein.

               

                      einfach auf das Bild klicken....und schon geht es los

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      »Und ausgerechnet die Blödel gewinnen das«

                                    


Schnappatmung in Nürnberg und Fürth. Das Frankenderby steht an.
Das älteste deutsche Derby hat allerlei kuriose Geschichten hervor-
gebracht.



1.
Der 1. FC Nürnberg wurde 1900 gegründet, die SpVgg Fürth 1903. Dass sich die Rivalität schnell entwickelte, ist schon alleine geografisch begründet: Die Städte grenzen direkt aneinander. Das erste Spiel zwischen der SpVgg und dem FCN fand am 7. Februar 1904 statt – ein Testspiel. Fürth unterlag dem nur knapp älteren Rivalen 1:4. Das Spiel war jedoch wesentlich enger als das Ergebnis aussagt, was vor allem an Fritz Servas lag, dem damaligen Trainer der Fürther. Der kannte den »Club« nämlich besser als seine Westentasche. Servas arbeitete kurioserweise für beide Vereine. Weil sein ehemaliger Mitstreiter aus Nürnberger Tagen Reinhard Barthel nun bei der SpVgg beteiligt war, wurde der Trainer von den Nürnbergern kurzerhand nach Fürth ausgeliehen. Nach zwei Jahren kehrte er zum »Club« zurück – und führte den Verein 1905/06 gleich zur nordbayerischen Meisterschaft.

2.
In den 1920er Jahren trafen im Duell Nürnberg gegen Fürth die zwei besten deutschen Mannschaften aufeinander. 1920 spielten die beiden Konkurrenten die Meisterschaft auf der Sportanlage »Sandhöfer Wiese« in Frankurt sogar unter sich aus. Letztlich behielt der Club die Oberhand. Durch Tore von Popp und Szabó setzten sich die Nürnberger vor der damaligen Rekordkulisse von 35.000 Zuschauern mit 2:0 durch und legten den Grundstein für die »Goldenen 20er«: Auch 1921, 1924, 1925 und 1927 sicherte sich der FCN die Meisterschaft.

3.
Nie wieder konnten zwei Vereine den deutschen Fußball derart dominieren, wie der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth in den 20ern. Dabei stellten Spieler der beiden Vereine am 21. April 1924 sogar den kompletten Kader der damaligen Nationalmannschaft. Deutschland gewann erstmals gegen die Niederlande, am Ende stand es 1:0. Trotz dieses Triumphes verbrachten die Spieler aus dem Frankenland die Rückfahrt, wie auch schon die Hinfahrt, in nach Vereinen getrennten Zugabteilen. Nürnbergs Torwart Heiner Stuhlfauth hatte die besorgten DFB-Oberen aber schon vor Abfahrt beruhigt: »Da brauchen’s ka Angst ham, spielen tun wir schon mit denen. Mehr aber net!« Beim einzigen Tor durch den Fürther Karl Auer gratulierten übrigens nur dessen Klubkameraden.

4.
Was gibt es Schlimmeres? Als der FCN zwischen 1918 und 1922 in 104 Verbandsspielen ungeschlagen blieb, endete die Serie ausgerechnet gegen den Rivalen aus Fürth. Auch sieben Jahre später hatte die Spielvereinigung das bessere Ende auf ihrer Seite. 1929 wurde der Verein zum letzten Mal Meister. Im Finale ging es zwar nicht gegen den ewigen Konkurrenten aus Nürnberg, sondern nur gegen die Berliner Hertha. Irgendwie spielte der FCN aber auch eine Rolle. Das Finale wurde im Stadion in Nürnberg ausgetragen. Man könnte fast denken, die Nürnberger hätten sich im kommenden Aufeinandertreffen dafür revanchieren wollen. Am 6. Oktober 1929 gab es in einer Partie 87 Freistöße und drei Platzverweise.

5.
Frankenderby, das heißt nicht nur rassige Zweikämpfe, das hieß lange auch: Tore am Fließband. Das torreichste Spiel fand am 25. Oktober 1908 statt. In einer Partie der nordbayerischen Gaumeisterschaft besiegte der FCN den grün-weißen Konkurrenten 10:5. Den höchsten Sieg der Nürnberer gab es bereits ein Jahr zuvor. Damals siegte der FCN 10:0. Die »Kleeblätter« durften ihren höchsten Erfolg am 30. September 1956 feiern. In der Oberliga Süd gewann die Spielvereinigung 7:2. Die jüngere Vergangenheit ist dagegen eher von weniger torreichen Begegnungen geprägt. In den vergangenen dreizehn Begegnungen fiel siebenmal entweder keiner oder nur ein Treffer.

6.
Anfang der 1950er etablierte sich das Frankenderby noch einmal als eines der hochklassigsten Fußballspiele Deutschlands. Allerdings zu Ungunsten der Nürnberger. Besagte 2:7-Heimniederlage der Nürnberger gegen Fürth kommentierte der ehemalige Nürnberger Außenläufer Hans »Bumbes« Schmidt trocken: »Die Tränen haben mir in den Augen gestanden, wie die gespielt haben! Und ausgerechnet die Blödel aus Fürth gewinnen das!« Warum das Zitat im Frankenland Berühmtheit erlangte? Schmidt trainierte zu diesem Zeitpunkt die Spielvereinigung.

7.
Als wahres Skandalderby ging das Aufeinandertreffen der beiden Vereine am 21. Januar 1973 in die Geschichte ein. Im Fürther Ronhof randalierten Nürnberger Anhänger, zündeten mehrere Raketen und stürmten den Platz. Der damalige Fürth-Torhüter erklärte: »Ich bin hin und hab gesagt: ›Lauft doch wo anders hin.‹ Und dann standen auf einmal 30 Leute um mich im Kreis und ich hab auch nur geschaut, dass ich weg komm.« Die Partie wurde beim Stand von 4:2 für Fürth abgebrochen – und letztlich 2:0 für die Spielvereinigung gewertet.

8.
Ab der Saison 1981/82 herrschte einige Jahre Funkstille im Frankenderby. Im Jahr zuvor waren Nürnberg und Fürth noch in der ersten Runde des DFB-Pokals aufeinander getroffen. Weil es nach Verlängerung im Hinspiel 1:1 stand, und es noch kein Elfmeterschießen zur finalen Entscheidung gab, musste ein Wiederholungsspiel den Sieger herbeiführen: Nürnberg siegte 3:0. In den folgenden 16 Jahren trafen die beiden Klubs nur noch in Freundschaftsspielen aufeinander. Das änderte sich erst in der Saison 1996/97 – nach dem Abstieg des »Clubs«. Zum Wiedersehen gab es gleich ein Bonbon obendrauf: Ein Duell in der zweiten DFB-Pokalrunde. Das Spiel fand trotz Heimrecht der Fürther in Nürnberg statt, die Spielvereinigung siegte trotzdem, mit 2:1.

9.
Die Abneigung der Vereine gegen den jeweils anderen ist riesig. FCN-Coach Dieter Hecking berichtete vor dem DFB-Pokalduell in der Saison 2011/12: »Seit dem Moment der Auslosung wurde ich von tief verwurzelten Cluberern mit zahlreichen Anekdoten versorgt.« Wie tief die Rivalität ist, zeigt ein Zitat des damaligen Sportdirektors Martin Bader. Der sagte einst in den »Nürnberger Nachrichten« in Anspielung auf die missglückten Aufstiegsversuche des Konkurrenten: »Wir kennen das mit Fürth, was passiert am Ende? Sie steigen auf – oder eben nicht.« Mit einem solchen Spruch lag Bader in bester Tradition. Mitte der 1960er schrieb die Club-Vereinszeitung: »Es scheint für die Cluberer ungefährlicher, mit bloßen Händen in ein Kreuzotternest zu greifen, als sich um einen Fürther Spieler zu bemühen.«

10.
Wechsel zwischen den beiden Teams sind zwar noch immer selten, allerdings nicht mehr völlig unmöglich. Besonders kurios ist die Geschichte des Wechsels von Hans Sutor. Kurz nachdem der Linksaußen das Meisterschaftsfinale 1920 mit Fürth gegen Nürnberg verloren hatte, heiratete er eine Nürnbergerin – und wurde deshalb kurzerhand aus der Fürther Mannschaft geworfen. Sutor schloss sich dem FCN an, wurde dreimal Deutscher Meister und machte 12 Länderspiele. Und verlebte – hoffentlich – eine glückliche Ehe.


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    GV oder doch HM
            Gertjan Verbeeck unser neuer Hans Mayer

   „Hier werde ich demnächst unserem neuen Trainergott huldigen" 

Ja so schnell geht das beim Club, da nimmst dir was vor und schon ist er weg, LEIDER!

                       

     Schon mal ein kleiner Vorgeschmack seiner Pressekonferenzen......
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 1.          PK vor dem Spiel gegen Braunschweig                           

2.          PK nach dem Spiel gegen Braunschweig      

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Als ich mich dazu entschieden habe dem Trainer seine Sprüche zu veröffentlichen wurde er auch schon wieder entlassen, schade.

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Torschütenkönig Marek Mintal

„An ein Jahr wie dieses kann ich mich nicht erinnern“, sagte Michael A. Roth – seit 1994 in zweiter Amtszeit beim 1. FCN – nach dem 34. Spieltag der Saison 2004/05 in der Bundesliga, in die der Club im Jahr zuvor mal wieder aufgestiegen war. Zu Recht, denn in der gesamten Spielzeit musste man nie um den Klassenerhalt bangen und verbrachte keinen Spieltag auf einem Abstiegsplatz.

Besonderen Beitrag dazu leistete Marek Mintal, der im Jahr zuvor an die Noris gekommen war. Das „Phantom“, wie er bald bundesweit genannt wurde, schien immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, erzielte von insgesamt 53 Toren allein 24 und krönte sich als erster Nürnberger in 42 Jahren Bundesliga zum Torschützenkönig. „Das ist schön, das bleibt dir immer!“, blickt Marek noch heute strahlend auf dieses ganz besondere Highlight seiner Karriere zurück.

Der Club - über 1.000 Bundesliga-Spiele

30 Jahre und 999 Spiele im Fußballoberhaus – damit ist der 1. FC Nürnberg von 51 Bundesliga-Teilnehmern erst der 13. Verein, der am Samstag, 21.01.12, gegen Hertha BSC das 1.000. Erstliga-Spiel bestreiten wird. 999 Spiele, die von etlichen Aufs und so manchem Ab geprägt waren, in denen der Club insgesamt 318 mal gewann, 430 mal verlor und sich 251 mal mit einem Remis von seinem Gegner trennte. fcn.de blickt zurück auf 89.910 Minuten Club in Liga eins.

28. Juli 1962: Die Delegierten der einzelnen Landesverbände beschließen nach jahrelanger Debatte auf dem DFB-Bundestag in Dortmund, eine landesweite Profiliga, die heutige Bundesliga, zur Saison 1963/64 einzuführen. 16 Mannschaften sollten die neu geschaffene Liga bilden: jeweils fünf aus Oberliga Süd und Oberliga West, drei aus der Oberliga Nord, zwei aus der Oberliga Südwest und ein Team aus der Berliner Stadtliga. Als Vizemeister aus der Saison 1962/63 durfte der Club hinter 1860 München und gemeinsam mit Eintracht Frankfurt, dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC als Vertreter des Südens antreten.

Unvergessen: 7:3 über die Bayern


Am 24. August 1963 war es dann soweit: Insgesamt 327.000 Zuschauer verfolgten den Auftakt der Saison 1963/64 in der neuen Bundesliga. In den acht Premierenpartien trug sich Timo Konietzka von Borussia Dortmund als erster in die Torschützenliste ein, nachdem er bereits nach 58 Sekunden die Führung für den BVB gegen Werder Bremen erzielte. Der erste Cluberer mit einem Bundesligator, der sich nicht nur durch diesen Treffer zur Legende machte, war kein geringerer als Max Morlock. Der damals 38-Jährige schoss an diesem Samstagnachmittag vor fast 49 Jahren beim 1:1 in Berlin vor 60.000 Zuschauern die zwischenzeitliche Führung für den 1. FCN.

Nachdem sich der Club im neuen Oberhaus nach und nach etabliert hatte, gelang dem Team unter Max Merkel in der Saison 1967/68 die Sensation: Am 2. September 1967 stand als Tabellenführer in der Bundesliga der amtierende Rekordmeister erstmals ganz oben. Zudem war die Bilanz nach elf Spieltagen makellos: 19:3 Punkte, keine Niederlage und fünf Zähler Vorsprung zum Tabellenzweiten, dem FC Bayern München. Gegen ebendiesen ging es am 2. Dezember 1967 ins Spitzenduell, als dem Club eines seiner größten Spiele in der Geschichte gelang: 7:3 fertige der 1. FCN die Bayern ab, wobei allein fünf Tore auf das Konto von Club-Legende Franz Brungs gingen. Das Fazit am Ende des Spiels: sieben Punkte Vorsprung auf Borussia Mönchengladbach, den Tabellenzweiten.


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Alle Trainer seit 1963


Herbert Widmayer             1. Juli 1963 bis 30. Oktober 1963
Jeno Csaknady                  1. November 1963 bis 30. Juni 1964
Gunter Baumann               1. Juli 1964 bis 30. Juni 1965
Jeno Csaknady                  1. Juli 1965 bis 7. November 1966
Jeno Vincze                      8. November 1966 bis 31. Dezember 1966
Max Merkel                       3. Januar 1967 bis 24. März 1969
Robert Körner                  25. März 1969 bis 12. April 1969
Kuno Klötzer                    13. April 1969 bis 30. Juni 1970
Barthel Thomas                 1. Juli 1970 bis 30. Juni 1971
Slobodan Mihajlovic            1. Juli 1971 bis 1. August 1971
Fritz Langner                     2. August 1971 bis 5. Dezember 1971
Zlatko Cajkovski                 6. Dezember 1971 bis 30. Juni 1973
Hans Tilkowski                   1. Juli 1973 bis 30. Juni 1976
Horst Buhtz                       1. Juli 1976 bis 19. Mai 1978
Werner Kern                    20. Mai 1978 bis 20. Dezember 1978
Robert Gebhardt              21. Dezember 1978 bis 30. Juni 1979
Jeff Vliers                          1. Juli 1979 bis 18. August 1979
Robert Gebhardt              19. August 1979 bis 30. Juni 1980
Horst Heese                      1. Juli 1980 bis 3. März 1981
Fritz Popp                         4. März 1981 bis 26. Mai 1981
Fred Hoffmann                 27. Mai 1981 bis 30. Juni 1981
Heinz Elzner                       1. Juni 1981 bis 8. September 1981
Udo Klug                           9. September 1981 bis 25. Oktober 1983
Rudi Kröner                      26. Oktober 1983 bis 6. Dezember 1983
Fritz Popp                          7. Dezember 1983 bis 31. Dezember 1983
Heinz Höher                       1. Januar 1984 bis 30. Juni 1988
Hermann Gerland                1. Juli 1988 bis 9. April 1990
Dieter Lieberwirth              10. April 1990 bis 30. Juni 1990
Arie Haan                           1. Juli 1990 bis 30. Juni 1991
Willi Entenmann                  1. Juli 1991 bis 9. November 1993
Dieter Renner                   10. November 1993 bis 2. Januar 1994
Rainer Zobel                       3. Januar 1994 bis 31. Dezember 1994
Günter Sebert                    1. Januar 1995 bis 30. Juni 1995
Hermann Gerland                1. Juli 1995 bis 30. April 1996
Willi Entenmann                  1. Mai 1996 bis 30. August 1997
Felix Magath                       1. September 1997 bis 30. Juni 1998
Willi Reimann                      1. Juli 1998 bis 30. November 1998
Thomas Brunner                 1. Dezember 1998 bis 31. Dezember 1998
Friedel Rausch                    1. Januar 1999 bis 18. Februar 2000
Thomas Brunner               19. Februar 2000 bis 2. März 2000
Klaus Augenthaler               3. März 2000 bis 29. April 2003
Wolfgang Wolf                  30. April 2003 bis 31.10.2005
Dieter Lieberwirth               1. November 2005 bis 8. November 2005
Hans Meyer                        9. November 2005 bis 11. Februar 2008
Thomas von Heesen          12. Februar 2008 bis 28. August 2008
Michael Oenning                28. August 2008 bis 21. Dezember 2009
Dieter Hecking                  22. Dezember 2009 bis 22. Dezember 2012
Michael Wiesinger
und Armin Reutershahn      23. Dezember 2012 bis 7. Oktober 2013
Roger Prinzen                     8. Oktober 2013 bis 21. Oktober 2013
Gertjan Verbeek                22. Oktober 2013 bis 23. April 2014
Roger Prinzen                    23. April 2014 bis 10. Mai 2014
Valérien Ismaël                  05. Juni 2014 bis 10. November 2014
René Weiler                     12. November 2014 bis 20. Juni 2016
Alois Schwartz                   25. Juni 2016 bis 07.März 2017

Michael Köllner                    seit 08 März 2017

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Alle Präsidenten  seit 1900

  • 1900-1904 Christoph Heinz        
  • 1904-1910 Ferdinand Küspert
  • 1910-1912 Christoph Heinz
  • 1912-1914 Leopold Neuburger
  • 1915-1917 Ferdinand Küspert
  • 1917-1919 Konrad Gerstacker
  • 1919-1921 Leopold Neuburger
  • 1921-1923 Ludwig Bäumler
  • 1923         Eduard Kartini
  • 1923-1925 Max Oberst
  • 1926-1930 Hans Schregle
  • 1930-1935 Ludwig Franz
  • 1935-1945 Karl Müller
  • 1945-1946 Hans Hofmann
  • 1946-1947 Hans Schregle
  • 1947-1948 Hans Hofmann
  • 1948-1963 Ludwig Franz
  • 1963-1964 Karl Müller
  • 1964-1971 Walter Luther
  • 1971-1977 Hans Ehrt
  • 1977-1978 Lothar Schmechtig
  • 1978-1979 Waldemar Zeitelhack
  • 1979-1983 Michael A. Roth
  • 1983-1991 Gerd Schmelzer
  • 1991-1992 Sven Oberhof
  • 1992-1994 Gerhard Voack
  • 1994         Georg Haas
  • 1994-2009 Michael A. Roth
  • 2009-2010 Franz Schäfer